E-Auto vs. Verbrenner: Lohnt sich der Umstieg beim aktuellen Spritpreis?
Bei hohen Spritpreisen denken viele über ein E-Auto nach. Wir rechnen vor, ab wann sich der Umstieg finanziell lohnt.

Die Kostenrechnung: Strom vs. Benzin
Die Frage, ob sich ein Elektroauto finanziell lohnt, hängt von vielen Faktoren ab. Wir machen den Vergleich mit realistischen Zahlen.
Verbrauchskosten im Vergleich
Ein durchschnittlicher Benziner verbraucht etwa 7 Liter Super E5 auf 100 km. Bei einem Preis von 1,70 Euro pro Liter sind das 11,90 Euro pro 100 km.
Ein vergleichbares E-Auto verbraucht etwa 18 kWh auf 100 km. Bei einem durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 30 Cent pro kWh sind das 5,40 Euro pro 100 km.
Die Gesamtkosten
Neben den reinen Verbrauchskosten müssen auch Anschaffungspreis, Versicherung, Wartung und Wertverlust berücksichtigt werden:
- E-Autos sind in der Anschaffung noch teurer, aber die Preise sinken
- Wartungskosten sind bei E-Autos deutlich geringer (kein Ölwechsel, weniger Verschleißteile)
- Kfz-Steuer entfällt für E-Autos bis 2030
- Versicherung ist oft vergleichbar
Ab wann lohnt sich der Umstieg?
Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km und den aktuellen Spritpreisen liegt der Break-Even-Punkt bei etwa 5-7 Jahren. Je höher die Fahrleistung und je teurer der Sprit, desto schneller amortisiert sich ein E-Auto.
Fazit
Für Vielfahrer und alle mit eigener Lademöglichkeit kann sich ein E-Auto bereits heute lohnen. Für alle anderen bleibt der Verbrenner vorerst die wirtschaftlichere Wahl – aber der Preisvergleich auf sprit.guru hilft, die Kosten im Griff zu behalten.
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