Ist ein Elektroauto wirklich günstiger im Unterhalt? Wir vergleichen die Ladekosten mit Benzin- und Dieselpreisen – zu Hause, an der Ladesäule und unterwegs.

Einer der Hauptargumente für Elektroautos sind die niedrigeren Energiekosten. Aber stimmt das noch angesichts gestiegener Strompreise? Wir machen den ehrlichen Vergleich.
Der günstigste Weg, ein E-Auto zu laden, ist die heimische Wallbox. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,30 €/kWh und einem Verbrauch von 18 kWh/100 km ergibt sich:
Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach sinken die Kosten auf unter 3 € pro 100 km.
An öffentlichen AC-Ladesäulen zahlt man typischerweise 0,40 bis 0,55 €/kWh. Schnellladen (DC) an der Autobahn ist mit 0,55 bis 0,79 €/kWh deutlich teurer:
Ein vergleichbarer Kompaktwagen verbraucht:
Das E-Auto ist zu Hause geladen klar am günstigsten. An der öffentlichen Ladesäule ist es etwa auf Diesel-Niveau. Am Schnelllader kann es sogar teurer sein als Benzin.
Neben den Energiekosten punktet das E-Auto bei:
Allerdings sind die Anschaffungskosten und die Versicherung oft höher.
Wer zu Hause laden kann, fährt mit dem E-Auto deutlich günstiger als mit Benzin oder Diesel. Wer ausschließlich auf öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist, sollte die Kosten genau vergleichen. Für Verbrenner-Fahrer bleibt der Preisvergleich auf sprit.guru der beste Weg zur günstigsten Tankfüllung.
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