Ob Fuhrpark, Einzelunternehmer oder Vielfahrer: Die richtige Tankkarte spart bares Geld und vereinfacht die Abrechnung. Wir vergleichen die wichtigsten Anbieter in Deutschland – von Netzwerk-Karten wie DKV und UTA bis zu kostenlosen Markenkarten von Aral, Shell und TotalEnergies.
| Anbieter | Netzwerk | Ideal für | Grundgebühr | E-Laden |
|---|---|---|---|---|
| DKV Card | 60.000+ in DE, 300.000+ in Europa | Flotten & Gewerbekunden | Ab ca. 15 €/Monat | |
| UTA Card | 74.000+ Stationen in Europa | Internationale Flotten | Je nach Tarif | |
| Aral Card | 2.400+ Aral-Stationen in DE | Aral-treue Unternehmen | Kostenlos (Basiskarte) | – |
| Shell Card | 1.900+ Shell-Stationen + Partner | Shell-treue Flotten | Kostenlos (Basiskarte) | |
| TotalEnergies Card | 1.200+ Stationen + Routex-Netz | Gemischte Flotten mit E-Fahrzeugen | Kostenlos (Basiskarte) | |
| Westfalen Card | 260+ Westfalen-Stationen | Regionale Betriebe in NRW/Niedersachsen | Kostenlos | – |
| ADAC Tankkarte | Markenübergreifendes Netz | Privatkunden & ADAC-Mitglieder | ADAC-Mitgliedschaft nötig | – |
Anbieter: DKV Mobility
Anbieter: EDENRED (UTA)
Anbieter: Aral / bp
Anbieter: Shell
Anbieter: TotalEnergies
Anbieter: Westfalen AG
Anbieter: ADAC
Netzwerk-Karten wie DKV oder UTA bieten das größte Tankstellennetz, integrierte Mautabrechnung und Volumenrabatte.
Kostenlose Markenkarten von Aral, Shell oder TotalEnergies reichen oft aus und vereinfachen die Buchhaltung ohne Grundgebühr.
Die Westfalen Card ist kostenlos und bietet im Kerngebiet gute Abdeckung – ideal für Handwerksbetriebe und lokale Unternehmen.
Die ADAC Tankkarte ist für Mitglieder eine unkomplizierte Möglichkeit, Cashback beim Tanken zu erhalten – ohne Gewerbenachweis.
Tankkarten sind spezielle Bezahlkarten, die an Tankstellen statt Bargeld oder EC-/Kreditkarte eingesetzt werden. Der Vorteil für Unternehmen: Alle Tankvorgänge werden zentral erfasst und monatlich per Sammelrechnung abgerechnet. Das spart Verwaltungsaufwand, vereinfacht die Vorsteuer-Rückerstattung und ermöglicht eine lückenlose Kontrolle der Kraftstoffkosten.
Man unterscheidet grundsätzlich zwei Typen: Markenkarten, die nur an Stationen einer bestimmten Mineralölgesellschaft gelten (z. B. Aral, Shell), und Netzwerk-Karten, die markenübergreifend an tausenden Stationen verschiedener Anbieter akzeptiert werden (z. B. DKV, UTA). Netzwerk-Karten kosten in der Regel eine monatliche Gebühr, bieten dafür aber maximale Flexibilität und Zusatzdienste wie Mautabrechnung.
Mit dem Wandel zur E-Mobilität entwickeln sich auch Tankkarten weiter: Immer mehr Anbieter integrieren das Laden an öffentlichen E-Ladesäulen – ein wichtiger Faktor für Unternehmen, die ihren Fuhrpark schrittweise elektrifizieren.